Mehr kann man dazu nicht mehr sagen, oder?
Sonntag, 10. Februar 2013
Samstag, 9. Februar 2013
Double Rainbow all the Way across the Sky
Ich wollte euch ja noch zeigen, wie ein Großteil der 50k Maschen im Januar zustande kam. Anfang des Monats hatte ich nicht so Lust auf Garn kaufen (muss irgendeine seltene Krankheit gewesen sein, ist mittlerweile aber ausgestanden), deswegen habe ich auf meinen Stash zurückgegriffen und angefangen, das Knäul Kauni Regenbogenfarbverlaufsgarn zu verstricken. Die Anleitungssuche gestaltete sich etwas schwierig, ich bin immer etwas pingelig, wenn es um solche Garne geht. Ganze Klamotten würde ich daraus nicht tragen wollen, komplizierte Muster werden von der Farbe gefressen und bei Projekten, die mit wenigen Maschen beginnen und dann schnelle Zunahmen haben, finde ich die Farbaufteilung oft unbalanciert.
Zum Schluss entschied ich mich für ein einfaches Dreieckstuch, das zwar (gerade wenn die Maschenzahl 200 überschreitet) echt langweilig zu stricken ist, bei dem aber die Farben gut rauskommen und das soviel Garn frisst, dass die Streifen am äußeren Rand nicht zu dünn werden.
Da das Tuch schon recht groß ist, bekam ich es nicht mehr ordentlich auf ein Bild, deswegen müsst ihr euch mit Detailaufnahmen begnügen. Wie man sieht, ist nicht mehr viel Garn übrig. Das bedeutet, dass der Double Rainbow nicht ganz komplett werden wird, aber er ist auch so schon ziemlich.. intense.
Hier sieht man noch einen kleinen Helfer, den ich seit ein paar Tagen habe und schon jetzt sehr nützlich finde: Der Seilverbinder. Ich hatte nämlich nur noch ein 100er-Seil, was bei der Größe das stricken irgendwann schwierig und das fotographieren unmöglich macht. Mit dem Seilverbinder und einem zusätzlichen Seil liegt jetzt alles wieder schön glatt und in voller Pracht vor mir.
Zum Schluss entschied ich mich für ein einfaches Dreieckstuch, das zwar (gerade wenn die Maschenzahl 200 überschreitet) echt langweilig zu stricken ist, bei dem aber die Farben gut rauskommen und das soviel Garn frisst, dass die Streifen am äußeren Rand nicht zu dünn werden.
Da das Tuch schon recht groß ist, bekam ich es nicht mehr ordentlich auf ein Bild, deswegen müsst ihr euch mit Detailaufnahmen begnügen. Wie man sieht, ist nicht mehr viel Garn übrig. Das bedeutet, dass der Double Rainbow nicht ganz komplett werden wird, aber er ist auch so schon ziemlich.. intense.
Hier sieht man noch einen kleinen Helfer, den ich seit ein paar Tagen habe und schon jetzt sehr nützlich finde: Der Seilverbinder. Ich hatte nämlich nur noch ein 100er-Seil, was bei der Größe das stricken irgendwann schwierig und das fotographieren unmöglich macht. Mit dem Seilverbinder und einem zusätzlichen Seil liegt jetzt alles wieder schön glatt und in voller Pracht vor mir.
Montag, 4. Februar 2013
Lieblingsfarbe 28
Eben war ich auf der Suche nach einer neuen Lieblingsfarbe und dachte eigentlich, es müsste irgendwie in Richtung rot oder pink gehen. Weiß auch nicht warum. Bei Colourlovers fand ich auch sogleich eine Palette mit einem schönen dunklen Himbeerrot, aber je länger ich mir die Sache ansah, desto sympathischer wurde mir eine der Kombi-Farben.
Ich glaube, diese Farbe kann - je nach Kontext - richtig cool oder richtig schlimm sein. Stellt euch mal eine ranzige Hauswand in dieser Farbe vor oder etwas pelziges, das im Kühlschrank auf dem Lieblingskäse wächst.. igitt. Andererseits ein dünner leichter Cardigan in glatt rechts, ein alter Stuhl vom Flohmarkt, abgeschliffen und überlackiert, oder eine schlichte Porzellanvase, die mit Schneeglöckchen bestückt in einem weißen Flur mit Dielenfußboden und hohen Decken auf einem kleinen weißen Beistelltischchen steht.. schon eher. Mir scheint, das ist eine Farbe für alte Dinge, im Positiven wie Negativen.
Ich glaube, diese Farbe kann - je nach Kontext - richtig cool oder richtig schlimm sein. Stellt euch mal eine ranzige Hauswand in dieser Farbe vor oder etwas pelziges, das im Kühlschrank auf dem Lieblingskäse wächst.. igitt. Andererseits ein dünner leichter Cardigan in glatt rechts, ein alter Stuhl vom Flohmarkt, abgeschliffen und überlackiert, oder eine schlichte Porzellanvase, die mit Schneeglöckchen bestückt in einem weißen Flur mit Dielenfußboden und hohen Decken auf einem kleinen weißen Beistelltischchen steht.. schon eher. Mir scheint, das ist eine Farbe für alte Dinge, im Positiven wie Negativen.
Freitag, 1. Februar 2013
17831
Der Peaks Island Hood ist fertig gestrickt, aber die Fäden müssen noch vernäht und das Teil gewaschen und gespannt werden.
Zwischendurch habe ich festgestellt, dass mir das (der?) Kapuzenteil etwas zu schmal ist, sodass ich die Kapuze entweder nicht richtig aufsetzen kann oder mir der Wind in den Nacken pustet. Sowas lässt Projekte bei mir sehr schnell in Ungnade fallen, deswegen liegt das Ding hier auch seit einer Woche unbeachtet rum. Mal schauen, ob sich das irgendwie retten lässt, ansonsten werde ich es an jemanden abtreten, der damit entweder keine Probleme hat oder einfach einen kleineren Kopf besitzt.
Fotographieren ist - wie immer bei Schals - auch schwierig. Wenn dann noch das Wetter nicht mitspielt und man blödes Licht hat.. jaja, ich hör ja schon auf zu jammern.
Sieht ein bisschen aus wie ein Drachenkopf aus dem Kinderbuch, oder? Mit zusammengekniffenen Augen und Kräusel an der Schnute. Wie man vielleicht erkennt ist die eine Schal-Seite länger als die andere, der Sinn der Sache ist, dass man sich die Kapuze aufsetzt, das kurze Ende einfach runterhängen lässt und die lange Seite einmal um den Hals wickelt. Im Original wird die kurze Seite dann noch auf der langen festgeknöpft, das hab ich mir gespart. Bei mir werden Schals unter der Jacke oder dem Mantel getragen, da sieht man die Knöpfe sowieso nicht und wie ich mich kenne würden sie mich nach kurzer Zeit nerven.
Der Posttitel ist übrigens die Anzahl der Maschen, die in dem Teil stecken. Im Natron&Soda-Forum hatten wir im Januar eine Art Strick-Pendant zum NaNoWriMo, bei dem es darum ging, innerhalb eines Monats 50.000 Maschen zu stricken. Und wohin die (meisten der) anderen 32169 Maschen gewandert sind, zeige ich euch das nächste Mal.
Zwischendurch habe ich festgestellt, dass mir das (der?) Kapuzenteil etwas zu schmal ist, sodass ich die Kapuze entweder nicht richtig aufsetzen kann oder mir der Wind in den Nacken pustet. Sowas lässt Projekte bei mir sehr schnell in Ungnade fallen, deswegen liegt das Ding hier auch seit einer Woche unbeachtet rum. Mal schauen, ob sich das irgendwie retten lässt, ansonsten werde ich es an jemanden abtreten, der damit entweder keine Probleme hat oder einfach einen kleineren Kopf besitzt.
Fotographieren ist - wie immer bei Schals - auch schwierig. Wenn dann noch das Wetter nicht mitspielt und man blödes Licht hat.. jaja, ich hör ja schon auf zu jammern.
Sieht ein bisschen aus wie ein Drachenkopf aus dem Kinderbuch, oder? Mit zusammengekniffenen Augen und Kräusel an der Schnute. Wie man vielleicht erkennt ist die eine Schal-Seite länger als die andere, der Sinn der Sache ist, dass man sich die Kapuze aufsetzt, das kurze Ende einfach runterhängen lässt und die lange Seite einmal um den Hals wickelt. Im Original wird die kurze Seite dann noch auf der langen festgeknöpft, das hab ich mir gespart. Bei mir werden Schals unter der Jacke oder dem Mantel getragen, da sieht man die Knöpfe sowieso nicht und wie ich mich kenne würden sie mich nach kurzer Zeit nerven.
Der Posttitel ist übrigens die Anzahl der Maschen, die in dem Teil stecken. Im Natron&Soda-Forum hatten wir im Januar eine Art Strick-Pendant zum NaNoWriMo, bei dem es darum ging, innerhalb eines Monats 50.000 Maschen zu stricken. Und wohin die (meisten der) anderen 32169 Maschen gewandert sind, zeige ich euch das nächste Mal.
Mittwoch, 23. Januar 2013
Zum einschlafen
In letzter Zeit ist mir irgendwie nicht nach lange Texte schreiben. Wenn ich mir die letzten Post anschaue, kommt zwar immer ein ganzes Stückchen zusammen, aber so recht will sich kein Flow einstellen. Vielleicht, weil mein Gesabbel sowieso nicht gegen die Farbexplosionen anstinken kann, die ich aus dem Topf zaubere.
Die drei hier sind das Ergebnis von Gräfin von Koks' Wunsch nach türkis und lila. Die Basis ist ein zweifädiges Sockengarn, 80% BFL (sprich: Schaf), 20% Nylon, 365m auf 100g. Kann man auf jeden Fall so lassen, vor allem die Stelle ganz vorne im Bild mit dem schönen Petrol hat es mir besonders angetan.
Da ich von der Aktion ein paar Farbreste übrig hatte, die ich nicht wegschütten wollte, habe ich noch ein kleines Experiment gemacht. Die Idee dazu kam aus einem YouTube-Video, das ich ein paar Tage vorher gesehen hatte. Da wurde eine Technik erklärt, mit der man angeblich mit einer einheitlichen Farbbrühe ein mehrfarbiges Garn bekommen kann.
Naja, entweder meine Färbeflotte war zu heiß, oder es lag am Garn, jedenfalls wurde es bei mir ziemlich einheitlich violett (mit Abstufungen natürlich, aber alles die gleiche Farbe) mit ein paar kleinen Stellen hellblau. Das Garn ist ebenfalls BFL und Nylon, allerdings anderes Verhältnis, vierfädig und mit 425m/100g.
Das Violett gefällt mir echt gut, obwohl ich ansonsten nicht wirklich für diese Farbe zu begeistern bin. So richtig schönes Grufti-Violett. Aber das Hellblau.
Ohne das würde mir der Strang noch wesentlich besser gefallen. Ich könnte natürlich versuchen, es zu überfärben, aber am Ende verändert das auch den Rest des Garns und das will ich nicht. Vielleicht findet sich ja auch so jemand, der dieses Versuchskaninchen adoptieren will.
Im Topf brodelt schon wieder was Neues, aber das gibt es ein andermal. Ist ja auch schon spät. Jetzt wird erst einmal geschlafen und morgen kommt wieder der Ernst des Lebens zum Kaffee trinken vorbei.
Die drei hier sind das Ergebnis von Gräfin von Koks' Wunsch nach türkis und lila. Die Basis ist ein zweifädiges Sockengarn, 80% BFL (sprich: Schaf), 20% Nylon, 365m auf 100g. Kann man auf jeden Fall so lassen, vor allem die Stelle ganz vorne im Bild mit dem schönen Petrol hat es mir besonders angetan.
Da ich von der Aktion ein paar Farbreste übrig hatte, die ich nicht wegschütten wollte, habe ich noch ein kleines Experiment gemacht. Die Idee dazu kam aus einem YouTube-Video, das ich ein paar Tage vorher gesehen hatte. Da wurde eine Technik erklärt, mit der man angeblich mit einer einheitlichen Farbbrühe ein mehrfarbiges Garn bekommen kann.
Naja, entweder meine Färbeflotte war zu heiß, oder es lag am Garn, jedenfalls wurde es bei mir ziemlich einheitlich violett (mit Abstufungen natürlich, aber alles die gleiche Farbe) mit ein paar kleinen Stellen hellblau. Das Garn ist ebenfalls BFL und Nylon, allerdings anderes Verhältnis, vierfädig und mit 425m/100g.
Das Violett gefällt mir echt gut, obwohl ich ansonsten nicht wirklich für diese Farbe zu begeistern bin. So richtig schönes Grufti-Violett. Aber das Hellblau.
Ohne das würde mir der Strang noch wesentlich besser gefallen. Ich könnte natürlich versuchen, es zu überfärben, aber am Ende verändert das auch den Rest des Garns und das will ich nicht. Vielleicht findet sich ja auch so jemand, der dieses Versuchskaninchen adoptieren will.
Im Topf brodelt schon wieder was Neues, aber das gibt es ein andermal. Ist ja auch schon spät. Jetzt wird erst einmal geschlafen und morgen kommt wieder der Ernst des Lebens zum Kaffee trinken vorbei.
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