Vielen Dank liebe Schokosanne für das Hilfsangebot :) Zum Glück ist das Tuch so gestrickt, dass man an beliebiger Stelle aufhören kann und es keine Charts gibt, die unbedingt alle abgestrickt sein müssen, damit es gut aussieht. Ich wusste auch, dass es eine Zitterpartie werden würde, ob ich die Abkettreihe noch fertig bekomme, aber wenn es so knapp ausgeht, ärgert man sich natürlich besonders. Und bereits Abgekettetes wieder auf die Nadeln zu befördern gehört auch nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen. Aber half ja alles nix und ich wollte das Projekt vom Tisch haben, also habe ich tapfer in den sauren Apfel gebissen, die letzte Reihe wieder aufgetrennt und aus der anderen Richtung abgekettet. Es blieb ein mini Restknäulchen von 1,25g, das ist ok.
Danach bin ich gleich raus in den Schnee zum Fotos machen. Das Tuch ist noch nicht gewaschen oder gespannt, die Fäden hängen auch noch raus. Ich bin etwas erstaunt, wie klein und schwer das Teil ist, aber gespannt gibt sich das bestimmt.
In Wirklichkeit sind die Farben etwas heller, hätte ich das angepasst, wäre aber die schöne Struktur des Schnees verloren gegangen. Vielleicht mache ich später noch Tragefotos, dann sieht man es besser.
Die Anleitung war übrigens die des Feather and Fan Comfort Shawls von Sarah Bradberry, als Nadelstärke hatte ich 3,0mm. Wenn man bei Ravelry schaut, gibt es noch mehr Leute, die dieses Tuch aus Kauni nachgestrickt haben. Dadurch, dass man an jeder beliebigen Stelle aufhören kann, eignet sich das Tuch aber sicher auch gut zur Resteverwertung.
So, damit ist mein Kontingent an Regenbogen-Sprüchen erschöpft. Und wer meine dieses Jahr neu eingeführte Wollbilanz rechts unten zwischen den Tags und meiner Bücherliste schon entdeckt hat, wird feststellen, dass da ein "Plus 200g" aufgetaucht ist. Ich hab da mal was vorbereitet..
Montag, 11. Februar 2013
Sonntag, 10. Februar 2013
Samstag, 9. Februar 2013
Double Rainbow all the Way across the Sky
Ich wollte euch ja noch zeigen, wie ein Großteil der 50k Maschen im Januar zustande kam. Anfang des Monats hatte ich nicht so Lust auf Garn kaufen (muss irgendeine seltene Krankheit gewesen sein, ist mittlerweile aber ausgestanden), deswegen habe ich auf meinen Stash zurückgegriffen und angefangen, das Knäul Kauni Regenbogenfarbverlaufsgarn zu verstricken. Die Anleitungssuche gestaltete sich etwas schwierig, ich bin immer etwas pingelig, wenn es um solche Garne geht. Ganze Klamotten würde ich daraus nicht tragen wollen, komplizierte Muster werden von der Farbe gefressen und bei Projekten, die mit wenigen Maschen beginnen und dann schnelle Zunahmen haben, finde ich die Farbaufteilung oft unbalanciert.
Zum Schluss entschied ich mich für ein einfaches Dreieckstuch, das zwar (gerade wenn die Maschenzahl 200 überschreitet) echt langweilig zu stricken ist, bei dem aber die Farben gut rauskommen und das soviel Garn frisst, dass die Streifen am äußeren Rand nicht zu dünn werden.
Da das Tuch schon recht groß ist, bekam ich es nicht mehr ordentlich auf ein Bild, deswegen müsst ihr euch mit Detailaufnahmen begnügen. Wie man sieht, ist nicht mehr viel Garn übrig. Das bedeutet, dass der Double Rainbow nicht ganz komplett werden wird, aber er ist auch so schon ziemlich.. intense.
Hier sieht man noch einen kleinen Helfer, den ich seit ein paar Tagen habe und schon jetzt sehr nützlich finde: Der Seilverbinder. Ich hatte nämlich nur noch ein 100er-Seil, was bei der Größe das stricken irgendwann schwierig und das fotographieren unmöglich macht. Mit dem Seilverbinder und einem zusätzlichen Seil liegt jetzt alles wieder schön glatt und in voller Pracht vor mir.
Zum Schluss entschied ich mich für ein einfaches Dreieckstuch, das zwar (gerade wenn die Maschenzahl 200 überschreitet) echt langweilig zu stricken ist, bei dem aber die Farben gut rauskommen und das soviel Garn frisst, dass die Streifen am äußeren Rand nicht zu dünn werden.
Da das Tuch schon recht groß ist, bekam ich es nicht mehr ordentlich auf ein Bild, deswegen müsst ihr euch mit Detailaufnahmen begnügen. Wie man sieht, ist nicht mehr viel Garn übrig. Das bedeutet, dass der Double Rainbow nicht ganz komplett werden wird, aber er ist auch so schon ziemlich.. intense.
Hier sieht man noch einen kleinen Helfer, den ich seit ein paar Tagen habe und schon jetzt sehr nützlich finde: Der Seilverbinder. Ich hatte nämlich nur noch ein 100er-Seil, was bei der Größe das stricken irgendwann schwierig und das fotographieren unmöglich macht. Mit dem Seilverbinder und einem zusätzlichen Seil liegt jetzt alles wieder schön glatt und in voller Pracht vor mir.
Montag, 4. Februar 2013
Lieblingsfarbe 28
Eben war ich auf der Suche nach einer neuen Lieblingsfarbe und dachte eigentlich, es müsste irgendwie in Richtung rot oder pink gehen. Weiß auch nicht warum. Bei Colourlovers fand ich auch sogleich eine Palette mit einem schönen dunklen Himbeerrot, aber je länger ich mir die Sache ansah, desto sympathischer wurde mir eine der Kombi-Farben.
Ich glaube, diese Farbe kann - je nach Kontext - richtig cool oder richtig schlimm sein. Stellt euch mal eine ranzige Hauswand in dieser Farbe vor oder etwas pelziges, das im Kühlschrank auf dem Lieblingskäse wächst.. igitt. Andererseits ein dünner leichter Cardigan in glatt rechts, ein alter Stuhl vom Flohmarkt, abgeschliffen und überlackiert, oder eine schlichte Porzellanvase, die mit Schneeglöckchen bestückt in einem weißen Flur mit Dielenfußboden und hohen Decken auf einem kleinen weißen Beistelltischchen steht.. schon eher. Mir scheint, das ist eine Farbe für alte Dinge, im Positiven wie Negativen.
Ich glaube, diese Farbe kann - je nach Kontext - richtig cool oder richtig schlimm sein. Stellt euch mal eine ranzige Hauswand in dieser Farbe vor oder etwas pelziges, das im Kühlschrank auf dem Lieblingskäse wächst.. igitt. Andererseits ein dünner leichter Cardigan in glatt rechts, ein alter Stuhl vom Flohmarkt, abgeschliffen und überlackiert, oder eine schlichte Porzellanvase, die mit Schneeglöckchen bestückt in einem weißen Flur mit Dielenfußboden und hohen Decken auf einem kleinen weißen Beistelltischchen steht.. schon eher. Mir scheint, das ist eine Farbe für alte Dinge, im Positiven wie Negativen.
Freitag, 1. Februar 2013
17831
Der Peaks Island Hood ist fertig gestrickt, aber die Fäden müssen noch vernäht und das Teil gewaschen und gespannt werden.
Zwischendurch habe ich festgestellt, dass mir das (der?) Kapuzenteil etwas zu schmal ist, sodass ich die Kapuze entweder nicht richtig aufsetzen kann oder mir der Wind in den Nacken pustet. Sowas lässt Projekte bei mir sehr schnell in Ungnade fallen, deswegen liegt das Ding hier auch seit einer Woche unbeachtet rum. Mal schauen, ob sich das irgendwie retten lässt, ansonsten werde ich es an jemanden abtreten, der damit entweder keine Probleme hat oder einfach einen kleineren Kopf besitzt.
Fotographieren ist - wie immer bei Schals - auch schwierig. Wenn dann noch das Wetter nicht mitspielt und man blödes Licht hat.. jaja, ich hör ja schon auf zu jammern.
Sieht ein bisschen aus wie ein Drachenkopf aus dem Kinderbuch, oder? Mit zusammengekniffenen Augen und Kräusel an der Schnute. Wie man vielleicht erkennt ist die eine Schal-Seite länger als die andere, der Sinn der Sache ist, dass man sich die Kapuze aufsetzt, das kurze Ende einfach runterhängen lässt und die lange Seite einmal um den Hals wickelt. Im Original wird die kurze Seite dann noch auf der langen festgeknöpft, das hab ich mir gespart. Bei mir werden Schals unter der Jacke oder dem Mantel getragen, da sieht man die Knöpfe sowieso nicht und wie ich mich kenne würden sie mich nach kurzer Zeit nerven.
Der Posttitel ist übrigens die Anzahl der Maschen, die in dem Teil stecken. Im Natron&Soda-Forum hatten wir im Januar eine Art Strick-Pendant zum NaNoWriMo, bei dem es darum ging, innerhalb eines Monats 50.000 Maschen zu stricken. Und wohin die (meisten der) anderen 32169 Maschen gewandert sind, zeige ich euch das nächste Mal.
Zwischendurch habe ich festgestellt, dass mir das (der?) Kapuzenteil etwas zu schmal ist, sodass ich die Kapuze entweder nicht richtig aufsetzen kann oder mir der Wind in den Nacken pustet. Sowas lässt Projekte bei mir sehr schnell in Ungnade fallen, deswegen liegt das Ding hier auch seit einer Woche unbeachtet rum. Mal schauen, ob sich das irgendwie retten lässt, ansonsten werde ich es an jemanden abtreten, der damit entweder keine Probleme hat oder einfach einen kleineren Kopf besitzt.
Fotographieren ist - wie immer bei Schals - auch schwierig. Wenn dann noch das Wetter nicht mitspielt und man blödes Licht hat.. jaja, ich hör ja schon auf zu jammern.
Sieht ein bisschen aus wie ein Drachenkopf aus dem Kinderbuch, oder? Mit zusammengekniffenen Augen und Kräusel an der Schnute. Wie man vielleicht erkennt ist die eine Schal-Seite länger als die andere, der Sinn der Sache ist, dass man sich die Kapuze aufsetzt, das kurze Ende einfach runterhängen lässt und die lange Seite einmal um den Hals wickelt. Im Original wird die kurze Seite dann noch auf der langen festgeknöpft, das hab ich mir gespart. Bei mir werden Schals unter der Jacke oder dem Mantel getragen, da sieht man die Knöpfe sowieso nicht und wie ich mich kenne würden sie mich nach kurzer Zeit nerven.
Der Posttitel ist übrigens die Anzahl der Maschen, die in dem Teil stecken. Im Natron&Soda-Forum hatten wir im Januar eine Art Strick-Pendant zum NaNoWriMo, bei dem es darum ging, innerhalb eines Monats 50.000 Maschen zu stricken. Und wohin die (meisten der) anderen 32169 Maschen gewandert sind, zeige ich euch das nächste Mal.
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