Mittwoch, 8. Februar 2012

Der Reiz der Monotonie

Es geht blau weiter. Blau war lange Zeit "meine" Farbe und gehört auch jetzt, da ich eitles Huhn aufgrund der geänderten Haarfarbe lieber grün trage, immer noch zu meinen Top 2 der Lieblingsfarben.

Vor einer Woche habe ich mich nach langem Grübeln und vielen Gedanken über Geiz, Preis-Leistungsverhältnisse und die Frage, was mir meine Arbeit wert ist, doch für die kostenpflichtige Anleitung entschieden, sie sogleich besorgt (bzw. besorgen lassen, dankeschön nochmal) und voller Elan losgestrickt.


Alles glatt rechts! Reihe um Reihe, mit Lace-Garn und 3,5er-Nadeln. Mal schauen, wie weit ich komme, bevor mir das "Muster" (darf man glatt rechts schon so bezeichnen?!) zum Hals raushängt und ich das Teil erstmal entnervt in die Ecke pfeffere behutsam weglege.


Gestern war ich schon etwas maulig ob der unfassbaren Monotonie, die ich mir da als Disziplinierungsmaßnahme auferlegt habe, und der Ninja meinte: Aber schau mal, an den Ecken (er meinte die Zunahmen) ist doch Struktur, es muss doch total Spaß machen, wenn man da hinkommt und dann was tolles machen darf. Ja schon.. nur dauert das immer 200 Maschen, in denen einfach gar nichts passiert.

Kommentare:

  1. Das ist so ähnlich wie Bahnen schwimmen im Schwimmbad...

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  2. Dauert wahrscheinlich auch ungefähr so lange ;)

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  3. Jaaaaa, so gehts mir auch. :( Nur das es bei mir zur Zeit Ärmel einer Weste sind. Rundgestrickt. Mit Magic Loop damit ich was zum aufpassen habe und die Monotonie wenigstens etwas durchbricht. eieiei, kein Wunder das dieses 4ply-Westenprojekt schon fast ein Jahr alt ist. *hust*
    Viel Erfolg und ein spannendes Hörbuch oder Film zur Unterhaltung.

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