Samstag, 18. Juni 2011

A propos alleine sein

Zwei Lieblingsfarben mussten ausfallen; wir waren einfach so beschäftigt, dass wir kaum merkten, wie uns die Zeit zwischen den Fingern davonrann. Dann war es auf einmal gestern und ich musste den Ninja wieder einmal alleine dem Flughafengewusel überlassen. Eigentlich sollte man meinen, dass wir das mit dem Abschied nehmen mittlerweile oft genug geübt haben. Die letzten Male waren immer so früh am Tag, dass man erst richtig wach wurde, als man schon längst weit weg war. Gestern ging sein Flug erst nachmittags und wir hatten davor noch soviel Zeit zum frühstücken, reden und kuscheln, dass ich gar nicht richtig verstanden habe, dass er jetzt wieder weg ist, und das für knapp drei Monate. Vielleicht auch, weil er so viele Sachen hier gelassen hat, die er während seiner restlichen Zeit im Norden nicht mehr gebrauchen kann.


Zum Beispiel seinen Hut, ein äußerst potenter Überträger des Lapplandvirus.


Oder seine Lieblingszahncreme, die es zumindest nicht ganz so einsam hat.

Gestern Abend habe ich mich ganz schrecklich schrecklich alleine gefühlt, mittlerweile geht es ein bisschen und so langsam sehe ich mich auch wieder in der Lage, meine Hände nützlich einzusetzen. Die Häkelgardine für die Mutter des Ninjas (irgendwann muss ich mir mal was kürzeres für sie einfallen lassen.. "Schwiema" klingt so verheiratet) will ich noch vor dem Herbst fertig bekommen (es fehlen noch 50cm) und diverse andere Projekte warten auch auf Vollendung oder sogar erst ihren Anfang.

Kommentare:

  1. *Teli drück* Ich lass dir eine Schale frischen Grießbrei mit Erdbeeren da, das wärmt immerhin von innen :).

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