Montag, 16. Januar 2012

Gib Pfötchen

Da meine Mutter sich nicht klar entscheiden konnte oder wollte, bin ich der ersten Eingebung gefolgt und habe für ihre Weihnachtsstulpen die Anleitung der Leafy Fingerless Gloves von Laura Peveler verwendet. Und dann sofort so viele Dinge daran geändert, dass ich mir nicht sicher bin, ob ich statt der Änderungen lieber die Gemeinsamkeiten aufzählen soll, das geht schneller. Gleich geblieben sind nämlich nur die Maschenanzahl und die Art der Daumenloch-Zunahmen.

Die Fotos sind erst von gestern und trotzdem schon gnadenlos veraltet. Inzwischen sind die Daumen-Maschen stillgelegt und fünf Runden Rippen gestrickt, weitere 7 oder 8 muss ich noch. Danach werden die Maschen für den Daumen wieder aufgenommen und da ebenfalls Rippen drangestrickt. Und dann das ganze nochmal in spiegelverkehrt.


Wie man sieht, habe ich links neben dem Rankenmotiv einen kleinen Zopf eingebaut, sowas mag meine Mutter gerne und das Motiv wird dadurch ein bisschen spannender. (Jetzt erzähle ich ja doch, was ich geändert habe. Nagut.)


Das Motiv war in der Anleitung nur in Worten beschrieben, sowas kann ich ja gar nicht verstehen. Also, ich kann es lesen, aber ich verstehe nicht, warum man so eine Wort-Beschreibung in die Anleitung packt. Bei einfachen Mustern, die nur aus zwei bis vier verschiedenen Reihen besteht, ok.. aber ein 24 Reihen großes Bildmotiv? Wieso?
Ich wollte schon Karopapier und Stift zücken, als mir einfiel, dass ich das Motiv schonmal gesehen hatte, in meinem Lace-Stitchionary von Vogue Knitting. Mit Chart! Und anderen Zu- und Abnahmearten, wodurch ein etwas anderes Bild entsteht.
Außerdem habe ich das erste Blatt unten links weggelassen. Das sah so abgeschnitten aus, da habe ich lieber eine glatte Fläche, auf die sich nachher vielleicht noch was aufsticken lässt. Initialien oder ein Blümchen oder so. Mal schauen. "Weglassen" klingt so banal, aber als ich schon mittendrin war, fiel mir auf, dass die Biegung des Haupt-Astes unter anderem durch die Abnahmen im Blattmotiv, das sich auf gleicher Höhe befindet, entsteht. Da musste ich ein bisschen tricksen, im angezogenen Zustand fällt es aber kaum auf.


Die Handinnenseite sieht auch anders aus. Das 1re-1li-Rippenmuster aus der Anleitung sieht zwar nett aus und ist schön elastisch, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich auf den Handflächen und am Handgelenk angenehm anfühlt. Gerade wenn man die Hand noch benutzen und nicht nur gut aussehen will. Also glatt rechts. Da kommen die verschiedenen Farben des Garns auch schöner raus. Und für das Bündchen 2re-2li mit einem kleinen Detail, das ich euch nächstes Mal zeige.

Kommentare:

  1. Sehr schön geworden! Und das mit der Initiale finde ich eine sehr schöne Idee. Vielleicht in einer helleren Farbe oder einem Komplementärton mit einem offenen Kettenstich... *träum*

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  2. Die werden richtig toll! Wenn sie fertig sind, werde ich das Foto in meinem Strickboard bei Pinterest speichern und ähnlich nachstricken ;-)
    Frohes Stricken!

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  3. Hui... ich kann mich an dem rot grad gar nicht sattkucken *starr*

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